{"id":583,"date":"2012-12-14T16:06:50","date_gmt":"2012-12-14T15:06:50","guid":{"rendered":"http:\/\/c.voglioviaggiare.com\/?page_id=583"},"modified":"2015-03-18T16:29:06","modified_gmt":"2015-03-18T15:29:06","slug":"geschichte-der-wallfahrtskirche","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.laconsolata.org\/index.php\/pagina-di-esempio\/geschichte-der-wallfahrtskirche\/","title":{"rendered":"Kurz Geschichte"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\"><span style=\"color: #4992b6;\">DAS CHRONICON NOVALICENSE UND DIE CHRONIK VON FRUTTUARIA<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">Die Geschichte der Wallfahrtskirche von la Consolata ist mit zwei sehr wichtigen Anekdoten verbunden, die in zwei Schriften des 11. und 13. Jahrhundert wiedergegeben sind. Im Chronicon Novalicense und in der Chronik von Fruttuaria<\/p>\n<p align=\"justify\">1. Im Chronicon Novalicense wird von Benediktinerm\u00f6nchen erz\u00e4hlt, die 906 wegen der Sarazenischen Invasionen von der Abtei von Novalesa fl\u00fcchteten und sich in der N\u00e4he der damaligen Kirche des Heiligen Andreas in Turin niederlie\u00dfen. Nach Ankunft der Benediktiner im Susatal veranlasste der Marchese Adalberto den Bau eines Klosters und vermachte die M\u00f6nche Grundst\u00fccke der St\u00e4dte von Gonzole und San Dalmazzo (929).<\/p>\n<p align=\"justify\">2. In der Chronik von Fruttuaria ist die Geschichte der Vision von Arduino enthalten. Ihm erschienen 1016 im Traum die Madonna, Sankt Benedikt und Maria Magdalena, die befahlen, drei Wallfahrtskirchen zu bauen, darunter auch eine dort, wo die Kirche des Heiligen Andreas in Turin stand. Nach diesem Traum wurde Arduino zum F\u00f6rderer des Baus der neuen Kapelle, in der es hei\u00dft, dass das antike Abbild der Consolata gefunden worden sei.<\/p>\n<p><em><span style=\"color: #0066cc;\">\u00a0<\/span><\/em><span style=\"color: #6e92b6;\"><em><span style=\"color: #4992b6;\">VERBREITUNG DES KULTS DER CONSOLATA (12.-13. JAHRHUNDERT)<\/span><\/em><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">Der von Arcourt stark unterstrichenen Tradition nach wurde das Bildnis der Heiligen Jungfrau der Consolata in der N\u00e4he der Kirche des Heiligen Andreas einer Vision zufolge von einem jungen Blinden aus Brian\u00e7on gefunden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Entdeckung des Wunderbildnis, das zur Kirche der ersten Jahrhunderte geh\u00f6rte und sp\u00e4ter verloren ging, soll dem Blinden das Augenlicht zur\u00fcckgegeben haben und galt sp\u00e4ter als Abbild, das Gnade spenden und Wunder vollbringen konnte.<\/p>\n<p align=\"justify\">Nach dieser Entdeckung soll das Abbild der Consolata in einer Kapelle der Kirche aufgestellt worden sein, in die alsbald immer mehr Gl\u00e4ubige und Anh\u00e4nger angezogen wurden. Das Gem\u00e4lde aus dem 15. Jahrhundert, das sich heute auf dem Hochaltar der Wallfahrtskirche befindet, ist eine Kopie der Madonna mit dem Jesuskind der Kirche Madonna del Popolo in Rom.<\/p>\n<p align=\"justify\">Der Schriftzug Sancta Maria de Populo de Urbe unter dem Turiner Gem\u00e4lde l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass es sich um einen Auftrag des Bischofs Domenico della Rovere handelt, der ab 1480 prior commendatarius von Sankt Andreas war.<\/p>\n<p align=\"justify\">Als Monsignore Angelo Peruzzi, der den Altar der Consolata als ganz passabel verziert beschrieb, 1584 der Consolata einen apostolischen Besuch abstattet, verlassen die Benediktinerm\u00f6nche das Kloster endg\u00fcltig und werden 1589 von den Zisterziensern abgel\u00f6st. So beschreibt monsignor Peruzzi di Kapelle der Jungfrau Consolata:<br \/>\nDer Altar von Santa Maria della Consolazione ragt unter dem Gew\u00f6lbe einer Kapelle empor. Darauf ist eine sehr fromme glorreiche Jungfrau abgebildet, so wie es die Exvoti aus Wachs und Silber und die Portraits von M\u00e4nnern und Frauen zeigen, die an den W\u00e4nden h\u00e4ngen. Am Altar der Consolata wird jeden Tag im Beisein einer gro\u00dfen Menge Leute von \u00fcberallher zelebriert.<\/p>\n<p><em><span style=\"color: #4992b6;\">DIE ZISTERZIENSER L\u00d6SEN DIE BENEDIKTINER IN DER F\u00dcHRUNG DES KLOSTERS DES HEILIGEN ANDREAS AB<\/span><\/em><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p align=\"justify\">Die Zisterzienser der Consolata setzten sich f\u00fcr den Bau einer neuen Kapelle zur Aufbewahrung des verehrten Abbilds ein und f\u00f6rderten und verbreiteten deren Verehrung.<\/p>\n<p align=\"justify\">Im 17. Jahrhundert beschlie\u00dfen die Zisterzienser den Bau einer neuen Kirche, deren Projekt dem Theatiner Architekten Guarino Guarini anvertraut wird. Die neue Kirche wurde 1704 eingeweiht. W\u00e4hrend der franz\u00f6sischen Belagerung von Turin 1706 wandt sich die Bev\u00f6lkerung an die Consolata; nach dem positiven Ausgang der Belagerung veranlasste die Stadt Turin, die gesamte Umwallung \u00fcber eine Rundstrecke von 12 Meilen mit einer Reihe von Steinpfeilern mit dem Abbild der Consolata und dem Datum 1706 zu versehen.<\/p>\n<p align=\"justify\">So Pietro Buscalioni in seiner Monographie von 1938 La Consolata nella storia di Torino, del Piemonte e della Augusta Dinastia Sabauda (Die Consolata in der Geschichte von Turin und Piemont und \u00fcber die erlauchte Dynastie der Savoyer). Auch heute noch kann man einen dieser Pfeiler im Garten der Wallfahrtskirche sehen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Am 29. September 1706 best\u00e4rkte die Stadtverwaltung die Ernennung von Maria Consolata zur Schutzheiligen von Turin und, so weiter Buscalioni, diese Ernennung erhielt sp\u00e4ter, am 20. Juni 1714, eine noch feierlichere Best\u00e4tigung, als die Stadtverwaltung diesem popul\u00e4ren Feiertag einen offiziellen Charakter verlieh.<\/p>\n<p align=\"justify\">Der napoleonische Erlass, religi\u00f6se Orden 1802 abzuschaffen, zwang die M\u00f6nche, das Kloster zu verlassen, welches sich f\u00fcr kurze Zeit in eine Kaserne verwandelte. Mit der Restauration (1815) kehrten sie zur Consolata zur\u00fcck, wurden jedoch 1834 nach dem Besuch des Kardinals Morozzo und durch das Votum des Turiner Erzbischofs Luigi Fransoni von den Oblaten der heiligsten Jungfrau Maria abgel\u00f6st.<\/p>\n<p align=\"justify\">Vor dem \u00dcbergang der Wallfahrtskirche an die Zisterzienser und die Oblaten, w\u00e4hrend der Herrschaft von Carlo Felice, wurde in der Consolata das feierliche Ritual der Kr\u00f6nung des Heiligen Abbilds zelebriert. Mit einer feierlichen Zeremonie wurde die Ikone der Madonna mit dem Jesuskind am 20. Juni 1829 gekr\u00f6nt und erhielt mit dieser feierlichen Geste die Best\u00e4tigung f\u00fcr die Ehre und das Ansehen, dass das Abbild in den Jahrhunderten zuvor erobert hatte.<\/p>\n<p><em><span style=\"color: #4992b6;\">DIE WALLFAHRTSKIRCHE DER CONSOLATA VOM 19. JAHRHUNDERT BIS HEUTE<\/span><\/em><\/p>\n<p align=\"justify\">Die Geschichte der Consolata folgte auch w\u00e4hrend des 19. Jahrhunderts dem Schicksal der Stadt. Die Stadtverwaltung brachte der Consolata nach einer Choleraseuche 1835 ein Exvoto, um von der g\u00f6ttlichen Barmherzigkeit entweder die Befreiung von der Krankheit des Cholera, oder die Minderung des B\u00f6sen in ihren Folgen, oder die Linderung, die Gott dieser Stadt gew\u00e4hren m\u00f6ge, zu erbitten.<\/p>\n<p align=\"justify\">Dieses Exvoto ist im Gem\u00e4lde von Amedeo Augero (1835-1836) verewigt, dass sich im Stadtratssaal der Turiner Gemeinde befindet. Darauf sind die Vertreter der Stadt im feierlichen Moment der offiziellen \u00dcbergabe des Exvoto an die Consolata abgebildet.<\/p>\n<p align=\"justify\">Als Zeugnis f\u00fcr den Erfolg dieser Bitte steht heute noch neben der Wallfahrtskirche die Granits\u00e4ule mit der Madonna und dem Jesuskind, die die Stadt Turin 1836 f\u00fcr die erwiesene Gnade bauen lie\u00df.<\/p>\n<p align=\"justify\">Ab 1958 werden die Oblaten der heiligsten Jungfrau Maria von den Minderbr\u00fcdern Observanten (Franziskanern) abgel\u00f6st, die die Consolata bis 1871 leiten, als das Klosterkonvikt \u2013 vom Theologen Luigi Guala gegr\u00fcndet \u2013 von der Klosterkirche von San Francesco d\u2019Assisi dorthin verlegt wird. Unter der F\u00fchrung des Kanonikus Allamano, Leiter ab 1882, wurde die letzte gro\u00dfe Erweiterung durch den Architekten Carlo Ceppi und den Ingenieur Antonio Vandone (1899-1904) vollendet. W\u00e4hrend des zweiten Weltkriegs wurde das Geb\u00e4ude neben der Wallfahrtskirche, in der sich das Konvikt befand, bombardiert (1943) und teilweise zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Geistlichen, die darin wohnten, mussten nach Bra evakuiert werden. Von dort kehrten sie 1948 mit der Einweihung des neuen, wieder aufgebauten und renovierten Kircheninternats zur\u00fcck.<\/p>\n<p align=\"justify\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DAS CHRONICON NOVALICENSE UND DIE CHRONIK VON FRUTTUARIA<br \/>\nDie Geschichte der Wallfahrtskirche von la Consolata ist mit zwei sehr wichtigen Anekdoten verbunden, die in zwei Schriften des 11. und 13. Jahrhundert wiedergegeben sind. Im Chronicon Novalicense und in der Chronik von Fruttuaria<br \/>\n1. Im Chronicon Novalicense wird von Benediktinerm\u00f6nchen erz\u00e4hlt, die 906 wegen der Sarazenischen Invasionen von der Abtei von Novalesa fl\u00fcchteten und sich in der N\u00e4he der damaligen Kirche des Heiligen Andreas in Turin niederlie\u00dfen. Nach Ankunft der Benediktiner im Susatal veranlasste der Marchese Adalberto den Bau eines Klosters und vermachte &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"parent":2,"menu_order":6,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":{"_exactmetrics_skip_tracking":false,"_exactmetrics_sitenote_active":false,"_exactmetrics_sitenote_note":"","_exactmetrics_sitenote_category":0,"footnotes":""},"class_list":["post-583","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.laconsolata.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/583"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.laconsolata.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.laconsolata.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.laconsolata.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.laconsolata.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=583"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.laconsolata.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/583\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":586,"href":"https:\/\/www.laconsolata.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/583\/revisions\/586"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.laconsolata.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.laconsolata.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=583"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}